

Die GEW kämpft seit den 2000er Jahren für studentische Beschäftigte. Seit 2019 gibt es bundesweit eine starke Bewegung der studentischen Beschäftigten. In den vergangenen Tarifrunden wurde öffentlichkeitswirksam deutlich gemacht: studentische Beschäftigte brauchen bessere Arbeitsbedingungen. Ziel ist ein bundesweiter Tarifvertrag (TVStud), der faire Bezahlung, Mindestvertragslaufzeiten und Urlaubsansprüche regelt.
Ein erster wichtiger Schritt ist geschafft: Mit der Schuldrechtlichen Vereinbarung für studentische Beschäftigte wurden zentrale Arbeitsbedingungen erstmals mit den Gewerkschaften verhandelt – und nicht mehr einseitig von den Arbeitgebern festgelegt. Das ist noch kein Tarifvertrag, da diese Verbesserungen nicht individuell einklagbar sind, aber der Einstieg ist gelungen. Erreicht wurden Mindestentgelte, Vertragslaufzeiten von mindestens einem Jahr und Mindestbeschäftigungsumfang von 10 Stunden pro Woche.
Der Druck bleibt hoch: Zwei Drittel der Studierenden müssen arbeiten, um ihr Studium zu finanzieren, während Mieten und Lebenshaltungskosten immer weiter steigen. Für die Tarifrunde 2026 fordern wir daher klare Verbesserungen durch eine Einbindung von studentischen Beschäftigten in den TV-H und damit eine echte tarifliche Lösung. Damit wir das durchsetzen können, gilt: Je mehr wir sind, desto stärker sind wir.
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