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Wir wissen, dass über eine grundlegende Reform des Referendariats seit Jahren diskutiert wird. Die GEW hat bereits eine umfassende Reform der Lehrkräfteausbildung vorgeschlagen. Solange das bestehende Ausbildungssystem jedoch fortgeführt wird, braucht es spürbare Verbesserungen innerhalb dieses Systems.

Eine Umfrage der GEW Bayern unter mehr als 400 Referendar*innen und Lehramtsanwärter*innen macht deutlich, wie groß der Handlungsbedarf ist:

  • Mehr als jede zweite befragte Lehrkraft hat bereits darüber nachgedacht, das Referendariat abzubrechen.
  • Über 60 % sehen den größten Reformbedarf beim Schriftwesen.

Das Referendariat muss Menschen zu guten Lehrkräften ausbilden und sie nicht durch unnötige Bürokratie an ihre Belastungsgrenzen bringen.

Deshalb fordern wir:

Reduzierung des Schriftwesens um mindestens 20 %

Das Schriftwesen muss auf ein sinnvolles Maß reduziert werden.

  • deutlich schlankere Lehrprobenentwürfe,
  • weniger Dokumentationspflichten,
  • mehr Vertrauen in die professionelle Arbeit der angehenden Lehrkräfte.

Nicht der Umfang eines Entwurfs entscheidet über guten Unterricht.

Einführung eines Referendariats in Teilzeit

Ein modernes Referendariat muss mit unterschiedlichen Lebensrealitäten vereinbar sein.

Deshalb fordern wir die Möglichkeit, das Referendariat regulär in Teilzeit absolvieren zu können – beispielsweise bei Kinderbetreuung, Pflegeverantwortung oder gesundheitlichen Gründen.

Gute Ausbildung darf nicht von einer Vollzeitbelastung abhängig sein.

Wir wollen eine Lehrer*innenausbildung, die stärkt statt stresst!

Die Ergebnisse der GEW-Umfrage zeigen deutlich: Veränderungsbedarf ist da. Jetzt müssen die notwendigen Konsequenzen folgen.

Ich unterstütze diese Forderungen.

Mit meiner Unterschrift setze ich mich für ein modernes, praxisnahes und gesundes Referendariat in Bayern ein und fordern den Bayerischen Landtag auf, zeitnah konkrete Maßnahmen zur Entlastung der angehenden Lehrkräfte umzusetzen.

Kontakt

GEW Bayern

Landesgeschäftsstelle  

Telefon: 089 / 544081-0

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