

Bereits im Jahr 2025 hat die Landesregierung durch die Verschiebung der Besoldungserhöhung der hessischen Beamt*innen von August auf Dezember eine Konsolidierung des Landeshaushalts auf dem Rücken der Beschäftigten und damit auch vieler Lehrkräfte durchgesetzt. Durch die Verschiebung wurde ein Einsparvolumen in Höhe 180 Millionen Euro erzielt. Doch damit nicht genug: die Landesregierung hat für den Haushalt 2026 eine ganze Reihe von weiteren Einschnitten beschlossen:
• Die Sozialindex-Stellen werden nahezu halbiert.
• Die Stunden zur Binnendifferenzierung an integrierten Gesamtschulen wurden gestrichen.
• Ab dem kommenden Schuljahr soll die Altersermäßigung erst ab 60 Jahren (statt bisher ab 55 Jahren) greifen,
ein Schlag ins Gesicht aller hessischen Lehrkräfte.
• Schulfach „Digitale Schule“ wird faktisch gestrichen.
• Weitere Kürzungen betreffen das Programm für Schüler*innen an Hauptschulen.
• Deputatsstunden für Schutzkonzepte der Schulen werden eingespart.
• Stellenstreichungen und Schließung ganzer Studiengänge an den Hochschulen.
• Steigende Semesterbeiträge für Studierende.

Die Rücknahme der bereits beschlossenen Kürzungen!

Zusätzliche Zukunftsinvestitionen in die hessische Bildung.

Abschaffung des Verwaltungskostenbeitrages für Studierende, um diese zu entlasten. Erforderlich ist eine auskömmliche BaföG-Reform.

Abschaffung der Schuldenbremse.

Einsatzes des Landes für die Wiedereinführung der Vermögenssteuer.

Einsatz des Landes für die Anhebung der Erbschaftssteuer auf große Vermögen.
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Die Petition “Mehr Geld für Bildung” wurde im Februar an das Finanzministerium übergeben.




In Hessen hängt Bildungserfolg weiterhin stark vom Einkommen der Eltern ab.
Gleichzeitig stehen gerade die Schulen unter Druck, die täglich für Chancengerechtigkeit arbeiten. Das ist für uns als Elternvertretungen der hessischen Schulen Grund zum Handeln.
Die GEW und der DGB mobilisierten bereits gegen die Kürzungen der hessischen Landesregierung im Haushalt 2025. Von den Einsparungen waren auch die Beamt:innen massiv getroffen. GEW, ver.di und LAK mobilisierten gegen die Kürzungen im Hochschulpakt 2026 - 2031. Statt Kürzungen braucht es Investitionen in Personal und Bildung!
Mehr zu den Protesten gegen die Kürzungen im Landeshaushalt 2025
Die GEW setzt sich für den Erhalt der Reinhardswaldschule als zentrale Tagungsstätte für Lehrkräfte in Nordhessen und für andere staatliche Einrichtungen ein.
Wir fordern die Förderung und Erweiterung der Nutzungsmöglichkeiten der Reinhardswaldschule.
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